Die Geschichte der Neuen Rechten

in der Bundesrepublik Deutschland

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Wird die Existenz einer „Neuen Rechten“ von den einen als „Phantom“ schlicht geleugnet, warnen andere vor dieser Gruppierung gefährlicher „Rechtsextremisten“ nachdrücklich. Fakt ist, daß die „Neue Rechte“ polarisiert wie wohl kein zweiter Zusammenschluß von Intellektuellen.

Die vorliegende Studie skizziert die Protagonisten und ihr Gedankengebäude, angefangen bei Armin Mohler und seinem Rückgriff auf die Ideologeme der Konservativen Revolution. In den 1960er und 1970er Jahren gewinnen Alain de Benoist von der Nouvelle droite, Henning Eichberg, Caspar von Schrenck-Notzing, Joachim Ritter, Günter Rohrmoser und Gerd-Klaus Kaltenbrunner an Einfluß und konturieren den Begriff der „Neuen Rechten“.

Um Periodika wie die Wochenzeitung Junge Freiheit und die Theoriezeitschrift Sezession sowie Gruppierungen wie das Thule-Seminar entsteht in den folgenden Jahrzehnten ein Geflecht von Personen, die den beiden widerstreitenden Flügeln der „Neuen Rechten“ zugeordnet werden können: dem bürgerlich-konservativen und dem nationalen Flügel. Zu den Persönlichkeiten, die fortan den Diskurs bestimmen, gehören etwa Bernard Willms, Rainer Zitelmann, Hans-Dietrich Sander, Günter Maschke, Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann.

ISBN-13: 978-3-941247-44-4
368 S., geb. im Großformat (15,5 x 22,5 cm).




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Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

1. Einleitung


1.1 Die Neue Rechte und der Antifaschismus
1.2 Die Neue Rechte im Visier des Verfassungsschutzes
1.3 Forschungsziel

2. Von der Konservativen Revolution zur Neuen Rechten

2.1 Die Wiederkehr der deutschen Rechten
2.2 Armin Mohler – Zentralfigur der Neuen Rechten
2.2.1 „Zwischen den Stühlen“
2.2.2 Die Konservative Revolution in Deutschland
2.2.3 Der Meister und sein Sekretär
2.2.4 Die französische Dimension
2.2.5 Plädoyer für einen starken Staat
2.2.6 Die Deutschen und ihre Vergangenheitsbewältigung
2.2.7 „Der faschistische Stil“
2.2.8 „Gegen die Liberalen“
2.2.9 „Die Nominalistische Wende“

3. Die Blütezeit der Neuen Rechten

3.1 Henning Eichberg und das „neurechte“ Milieu
3.2 Alain de Benoist und die Nouvelle droite
3.3 Caspar von Schrenck-Notzing
3.3.1 Kampf gegen die „Umerziehung“ der Deutschen
3.3.2 Schrenck-Notzings Analyse der „neuen Linken“
3.3.3 Die CDU – Eine profillose Partei
3.3.4 Organisator der Gegenaufklärung
3.4 Hans-Dietrich Sander
3.4.1 Ein unangepaßtes Leben
3.4.2 Der nationale Imperativ
3.4.3 Die Auflösung aller Dinge
3.4.4 Die Staatsbriefe
3.5 Joachim Ritter
3.5.1 Die „Ritter-Schule“
3.6 Günter Rohrmoser
3.6.1 Die Auseinandersetzungen mit der Frankfurter Schule
3.6.2 Die Krise der bürgerlichen Gesellschaft
3.6.3 Das Studienzentrum Weikersheim
3.6.4 Der Ernstfall: Die Krise unserer liberalen Republik
3.6.5 Rohrmoser und die Konservative Revolution
3.6.6 Rohrmosers Deutung des Nationalsozialismus
3.7 Gerd-Klaus Kaltenbrunner
3.7.1 Ein Verleger wider den Zeitgeist – Gibt es eine konservative Theorie?
3.7.2 Elite – Erziehung für den Ernstfall
3.7.3 „Wider den Euro-Masochismus“

4. Neuere Akteure und Organe der Neuen Rechten

4.1 Das Thule-Seminar – Ableger der Nouvelle droite in Deutschland
4.1.1 Die Anfänge des Thule-Seminars
4.1.2 Das Thule-Seminar nach der Trennung vom Grabert-Verlag
4.2 Bernard Willms
4.3 Die Junge Freiheit – Eine volkskonservative Zeitung
4.3.1 Der Aufstieg der Junge Freiheit zu einer Wochenzeitung
4.3.2 Die Prozesse der Junge Freiheit
4.3.3 Die Junge Freiheit als etablierte Wochenzeitung
4.4 „Anschwellender Bocksgesang“
4.5 Rainer Zitelmann und die „Neue demokratische Rechte“
4.6 Günter Maschke – Ein Achtundsechziger auf Abwegen
4.6.1 Die kommunistische Frühphase
4.6.2 Rechtsintellektueller Querdenker und Privatgelehrter
4.7 Björn Clemens – Rechtsanwalt, Publizist und Dichter
4.7.1 Kurze Biographie und politischer Werdegang
4.7.2 Politische Publizistik
4.8 Der Kreis um die Sezession
4.8.1 Götz Kubitschek
4.8.2 Karlheinz Weißmann
4.8.3 Das Institut für Staatspolitik
4.9 Weitere Protagonisten im Umkreis der Sezession
4.9.1 Thorsten Hinz
4.9.2 Martin Lichtmesz

5. Schlußbemerkung

6. Literaturverzeichnis


6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur
6.3 Archivalien

7. Personenregister




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Sebastian Maaß M. A. (geb. 1981) studierte Politik, Geschichte und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Konstanz und Tübingen, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zur Konservativen Revolution und zur Genese der Neuen Rechten. Maaß' Studien über Leben und Werk von Edgar Julius Jung, Die andere deutsche Revolution (KIGS 1), und Arthur Moeller van den Bruck, Kämpfer um ein drittes Reich (KIGS 2), sowie Othmar Spann, Dritter Weg und wahrer Staat (KIGS 3), haben große Beachtung gefunden. Diese Darstellungen werden abgerundet von der vierten Monographie in der Reihe „Kieler Ideengeschichtliche Studien“ über den konservativen Publizisten Wilhelm Stapel, Starker Staat und Imperium Teutonicum (KIGS 4). An der nunmehr vorliegenden, umfassend angelegten und akribisch erarbeiteten Studie zur Geschichte der Neuen Rechten werden sich künftige Publikationen zum Thema messen müssen.






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