Kämpfer um ein drittes Reich

Arthur Moeller van den Bruck und sein Kreis

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Kieler ideengeschichtliche Studien (KIGS) 2

Als Moeller van den Bruck 1925 starb, hinterließ er mit seinem Hauptwerk Das dritte Reich ein Buch, das einer ganzen Epoche ihren Namen geben sollte. Doch das Reich des konservativen Revolutionärs Moeller war ein ganz anderes, als jenes, das 1933 verwirklicht werden sollte…

Moeller van den Brucks Schriften — insbesondere seine Vision eines „dritten Reiches“ — beeinflußten die Konservative Revolution nachhaltig und entfalteten auch nach seinem frühen Tod lebendige Wirkkraft. Ein Kreis konservativer Theoretiker und Politiker trug Moellers Gedanken weiter und erarbeitete auf Grundlage seiner Ideen eigene Konzepte, die in nationalistischen Denkzirkeln und Propaganda-Kampfbünden fruchtbar gemacht werden sollten.

Jeder dieser „Kämpfer um ein drittes Reich“ verfolgte eine eigene Schwerpunktsetzung, allen aber war eines gemeinsam: die unbedingte Ablehnung des Liberalismus und des westlichen Parlamentarismus. Die jungkonservativen Akteure des think tanks der Berliner Motzstraße — Heinrich von Gleichen, Eduard Stadtler, Martin Spahn, Max Hildebert Boehm, Heinz Brauweiler und Walther Schotte — halfen, die antiliberale Weltanschauung der KR zu formen. Sie führten nach Moellers Tod seinen Kampf um ein „drittes Reich“ fort, das ein „dritter Weg“ jenseits von Reaktion (Monarchie) und Fortschritt (Sozialismus) sein sollte.

Anläßlich der 85. Jährung von Moeller van den Brucks Tod skizziert die vorliegende Monographie die Weltanschauung des konservativen Kulturkritikers sowie sein Wirken und das der von ihm beeinflußten Denker in seinem Umfeld. Der Verfasser Sebastian Maaß untersucht Moeller van den Brucks Konzeption des „dritten Reiches“ und legt dessen weltanschauliche Prämissen strukturiert dar. — Der einflußreiche Aufsatz „An Liberalismus gehen die Völker zugrunde“, der in nuce Moeller van den Brucks Radikalkritik an den desaströsen Zuständen in der Weimarer Republik enthält, findet sich im vollen Wortlaut abgedruckt.

Mit einem Vorwort von Alain de Benoist!

ISBN 978-3-941247-22-2
176 S., s/w. Abb., Engl. Broschur. im Großformat (14,5 x 22,5 cm).




Weiterleitung zu dem Buch
Kämpfer um ein drittes Reich (KIGS 2) in den Verkaufsbereich.



Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
von Alain de Benoist

1. Einleitung

2. Friedrich Nietzsche

3. Biographie Arthur Moeller van den Brucks

4. Die „Ring-Bewegung“


4.1. Einleitung

4.2. Die organisatorischen Strukturen des Ring-Kreises
4.2.1. Die „Vereinigung für nationale und soziale Solidarität“
4.2.2. Die „Antibolschewistische Liga“
4.2.3. Der „Juni-Klub“
4.2.4. Das „Politische Kolleg“
4.2.5. Der „Deutsche Herrenklub“

5. Der Berliner Kreis um Moeller van den Bruck

5.1. Heinrich von Gleichen
5.2. Eduard Stadtler
5.3. Martin Spahn
5.4. Max Hildebert Boehm
5.5. Heinz Brauweiler
5.6. Walther Schotte

6. Zusammenfassung des ersten Teils:
Personen und Organisationen

7. Moeller van den Brucks politische Publizistik


7.1. Das dritte Reich
7.1.1. Einleitung
7.1.2. Revolutionär
7.1.3. Sozialistisch
7.1.4. Liberal
7.1.5. Demokratisch
7.1.6. Proletarisch
7.1.7. Reaktionär
7.1.8. Konservativ
7.1.9. Das dritte Reich

7.2. Das Recht der jungen Völker

8. Die Ostorientierung

9. Moeller van den Brucks Rassebegriff

10. Der Mythos des Reiches

11. Zusammenfassung des zweiten Teils:
Weltanschauliche Positionen Moeller van den Brucks

12. Appendix


12.1 „An Liberalismus gehen die Völker zugrunde“
von Arthur Moeller van den Bruck
12.2 Mitgliederverzeichnis des Rings 1925/26
12.3 Referentenliste des „Politischen Kollegs“ 1922/23

13. Literaturverzeichnis

13.1. Sekundärliteratur
13.2. Quellen

14. Abkürzungen

15. Namens- und Sachregister




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Sebastian Maaß M. A. (geb. 1981) studierte Politik, Geschichte und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Konstanz und Tübingen, Studienschwerpunkte waren Neuere Ideen- und Philosophiegeschichte sowie Altertumswissenschaften, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zum Themenkomplex der Konservativen Revolution (KR). In der Reihe „Kieler ideengeschichtliche Studien“ ist bereits Maaß' Studie über Leben und Werk von Edgar Julius Jung, Die andere deutsche Revolution: Edgar Julius Jung und die metaphysischen Grundlagen der KR erschienen. Jung und Moeller van den Bruck bildeten in der Weimarer Republik das intellektuelle Zweigespann der jungkonservativen Revolutionäre.






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