Der Sinn der Geschichte

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„Geschichte ist der Gang Gottes durch die Welt.“ Dieser Ausspruch Otto von Bismarcks ist das Leitmotiv der in 22 Kapiteln angestellten Betrachtungen über den Sinn der Geschichte. Der „Gang“ beginnt mit der Menschwerdung des Gottessohnes und führt in der Folge zu der nicht mehr endenden Auseinandersetzung des Christentums mit dem Judentum. In der Moderne hat die „Aufklärung“ die „frontenbildende Kraft“ des Christentums geschwächt. Im letzten Jahrhundert hat der absurde Versuch, „die Judenfrage“ mit Gewalt zu lösen, im Gegenteil gerade „Gottes auserwähltes Volk“ triumphieren lassen, während dessen Widersacher in den Abgrund gerissen wurden. Hat also im 20. Jahrhundert Kaiphas gesiegt, und nicht der Galiläer? Leben wir jetzt in einem „jüdischen Zeitalter“ (Yuri Slezkine)?

Zur Beantwortung dieser gerade für Deutsche so brennenden Fragen holt sich der Verfasser, der in Österreich als maßgeblicher Vertreter des Konservatismus gilt, Rat bei den berühmtesten Kirchenvätern, Päpsten, Theologen, Philosophen, Dichtern, Historikern und Sozialwissenschaftlern. Er zeichnet ein tief beeindruckendes Bild der Geschichte, deren Wesen er zu ergründen sucht.

In einem prägnanten Geleitwort bezeichnet Professor Ernst Nolte, berühmt durch den „Historikerstreit“, Romigs Werk als „‚großes Buch der christlichen Geschichtsdeutung‘, das den Mut hat, eine alte und weltgeschichtliche Auseinandersetzung — diejenige zwischen Christentum und Judentum — in einer für die jüngere Religion sehr ungünstigen Situation wieder aufzugreifen“.



ISBN 978-3-941247-32-1
256 S., geb. mit Fadenheftung. Mit Lesezeichen.




Weiterleitung zu dem Buch
Der Sinn der Geschichte
in den Verkaufsbereich.



Inhaltsverzeichnis:


  • Geleitwort
    von Prof. Ernst Nolte

  • Vorwort
  1. „Der Sinn der Geschichte“

  2. „Hat Kaiphas gesiegt und nicht der Galiläer?“

  3. „Das jüdische Volk, eine ‚Erfindung‘?“

  4. „Der Holocaust, die neue Weltreligion“

  5. „Von den Juden lernen“

  6. „Zur Hölle mit dem Himmel“

  7. „Popper und die Folgen“

  8. „Der schöne Schein der Demokratie“

  9. „Die Konturen des jüdischen Zeitalters“

  10. „Amerika, das Neue Israel“

  11. „Kein Friede im Heiligen Land“

  12. „Die ‚Auschwitz-Falle‘ oder Hitlers später Sieg“

  13. „Wie ein Weltbrand entsteht“

  14. „Der Krieg gegen den Terror“

  15. „Der Feldzug gegen den Gottesstaat“

  16. „Der jüdische Geist und die Revolutionen“

  17. „Hinter dem Großen Orient“

  18. „Die Juden in der Sowjetunion“

  19. „Kein Gott in der EU“

  20. „Die kurze Erzählung vom Antichrist“

  21. „Der Christ und der Antichrist“

  22. „Das Ende der Tage“
  • Quellenangabe

  • Über den Autor

  • Register





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Friedrich Romig (geb. 1926), Dozent für Volkswirtschaftstheorie und Volkswirtschaftspolitik in Wien, Graz und Aachen. Der Schüler seines Habilitationsvaters Walter Heinrich ist ein Enkelschüler von Othmar Spann, dem Begründer der Ganzheitslehre. Dr. Romig veröffentlichte über 250 wissenschaftliche Arbeiten und Rezensionen und steuerte Beiträge zu vielen Festschriften bei. Zu seinen vielbeachteten Büchern gehörte u. a. Die Rechte der Nation (2002); überdies war Romig einer der Hauptmitarbeiter am Lexikon des Konservatismus (1996). Während der EU-Beitrittskampagne 1992–1994 war er Europabeauftragter der Diözese St. Pölten und Mitglied der Europakommission der Österreichischen Bischofskonferenz. 1975 wurde Romig das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. — Im REGIN-VERLAG ist 2011 Romigs Aufsatzband Der Sinn der Geschichte mit einem Vorwort von Prof. Ernst Nolte erschienen.






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