Der Geist der Samurai

Das Heldische in der Geschichte Japans

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Die einzigartige Todesverachtung der Samurai hat der japanischen Kultur weltweite Bewunderung zuteil werden lassen. Der Verfasser macht sich auf die Suche nach der Ursache für die Unbeugsamkeit der furchtlosen und opferbereiten Ritter Japans und durchforstet, in mythischer Vorzeit beginnend, religiöse, philosophische und historische Schriften sowie die Lebensäußerungen berühmter Japaner und spürt der Idee der „heldischen Größe“ nach.

In der fruchtbaren Mischung von Shintō und Buddhismus erkennt der Verfasser den Nährboden einer heroischen Lebenshaltung — eines heldischen Ethos —, in der Geist und Ehre stets als oberste Prinzipien galten.

Durch Kampf- und Waffenschulung sowie durch die beständige Übung des Mutes, des Gerechtigkeitssinnes und der Menschenliebe entwickelt der Samurai seinen Charakter, was zu seiner sittlichen Lebenshaltung führt. Die Meisterschaft in der Waffenbeherrschung ist eine Folge dieses Weges: Nur derjenige ist fähig, seine Waffe richtig zu gebrauchen, bei dem Waffe und Geist eine Einheit bilden. — Mit dem Essay „Der Ahnenglaube in Japan“.


ISBN 978-3-941247-29-1
160 S., viele s/w. Abb., Pb.




Weiterleitung zu dem Buch
Der Geist der Samurai
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Inhaltsverzeichnis:


  • Einführung

    Heroischer Geist, Alltag und Tod. – Das Heldische in der japanischen Mythologie. – Das Heldische in der japanischen Geschichte.

  • Der Shintō und das heldische Ethos

    Das Religiöse und das Heldische. – Entwicklung des heldischen Geistes in Japan. – Heldentum und Shintō. – Götter und Helden. – „Göttliche Kriegführung und Staatslenkung.“ – Treue als kategorischer Imperativ. – Jikai (Selbstermahnung). – Treue zum Lehnsherrn. – Treue zum Tennō.

  • Buddhismus und heroischer Geist

    Einheit des Geistes mit dem Erlebnis. – Buddhismus und der japanische Staat. – Buddhistische Gegenwartserkenntnis und das heldische Erlebnis. – Der Priester als patriotischer Held. – Heroisches Ich-Erlebnis. – Heroische Idealtypen in Japan.

  • Das japanische Schwert als Symbol des heroischen Geistes

    Das Schwert. – Der Wert des japanischen Schwertes. – Schwertkampf als religiöse Schulung. – Buddhistische Erlösung und die Meisterschaft des Schwertkampfes.

  • Das heroische Ethos im Frieden und in der Krise des japanischen Staates

    Der Kampfgeist im Frieden. – Bildung der heroischen Persönlichkeit. – „Die Schule des Patriotismus.“ – „Die Schule des heroischen Menschen.“

  • Rückblick

  • Nachwort zur ersten Auflage

  • Anhang: „Der Ahnenglaube in Japan“

  • Zeittafel zur japanischen Geschichte



Dschunju Kitajama (1902–1962) begann 1924 sein Studium der Philosopie in Heidelberg u. a. bei Edmund Husserl und promovierte bei Karl Jaspers über die Metaphysik des Buddhismus. Von 1936 bis 1944 war Kitajama japanischer Assistent am Japaninstitut und Stellvertretender Leiter, 1944/45 Ordinarius und Direktor des Ostasieninstituts der Karls-Universität Prag. Der buddhistische Mönch arbeitete eng u. a. mit dem Indologen Johannes Nobel zusammen. — Im REGIN-VERLAG ist Prof. Dr. Kitajamas Buch Der Geist der Samurai erschienen, das dem Element des Heroischen in Japan gewidmet ist.






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