"Verräter schlafen nicht"

AD REM 2: Günter Maschke im Gespräch

Maschke-Maaß,_Gespraech,_Titel_kleinl.jpg

Günter Maschke, der „einzige Renegat der Achtundsechziger-Bewegung“, ist einer der wenigen deutschen Intellektuellen, die nach einem Erkenntnisprozeß ihre marxistischen Jugend­ideale links liegenließen und den Mut hatten, ihre nunmehrige konträre Anschauung offen zu bekennen. Der Lebensweg des nonkonformen Denkers und bekennenden „Reaktionärs“ verlief allzeit abseits ausgetretener Pfade:

- In seiner Jugend Marxist, entzog sich Maschke dem Wehrdienst und floh ins Kuba Fidel Castros;

- mit seinem Buch Kritik des Guerillero entzauberte Maschke nach seiner Rückkehr den von Linken gehegten „Mythos Kuba“;

- als Journalist arbeitete er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung  ‒ bis zu seinem umstrittenen Nachruf auf Carl Schmitt;

- mit Carl Schmitt selber war er bis zu dessen Tod befreundet, verlegte dessen Werk und machte es im Ausland bekannt;

- als beratender spiritus rector des Wiener Karolinger-Verlags hob er zahlreiche vergriffene Textschätze der Reaktion;

- als Kenner von internationalem Ruf propagiert er bis heute die Schriften von Nicolás Gómez Dávila und Juan Donoso Cortés.

In dem Gesprächsband zeichnet Günter Maschke seinen integeren Lebensweg nach, schildert sein Wirken im Dienste der Ideen großer Männer und gibt seine eigene Einschätzung der Lage.


ISBN 978-3-941247-35-2
208 S., Pb.




Weiterleitung zu dem Buch
„Verräter schlafen nicht“
in den Verkaufsbereich.



Inhaltsverzeichnis:


  • Vorwort des Herausgebers


  • Marxismus, Fahnenflucht und Kuba

  • Gefängnis, FAZ, Kehrtwende

  • Übersetzungen, Herausgeberschaft und die „Edition Maschke“

  • Carl Schmitt, Donoso Cortés und der Katholizismus

  • Die Neue Rechte, die Lage und ein Blick in die Zukunft

  • Anmerkungen


  • Zeittafel


  • Personenregister





Maschke_klein_nach_r.jpg
Günter Maschke (geb. 1943), ehemals Marxist, löste sich von seinen linken Jugendidealen und wurde nach einer journalistischen Karriere bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einem der bedeutendsten konservativen Denker. Der sich heute als reaktionär verortende Maschke ist durch ein reichhaltiges publizistisches Engagement in Erscheinung getreten: Seine Übersetzungen aus dem Spanischen halfen, Denker wie Juan Donoso Cortés und Nicolás Gómez Dávila in Deutschland bekannter zu machen, und als bester Kenner des Werkes von Carl Schmitt genießt Günter Maschke internationale Reputation. — Im REGIN-VERLAG erschien 2011 der von Sebastian Maaß herausgegebene Interviewband „Verräter schlafen nicht“.






Hinweis:
Leser, die diesen Artikel angeklickt haben,
interessieren sich vielleicht auch für die folgenden Bücher:


Sander-Maaß,_Gespraech,_Titel_Mittel.jpg
Kaiser,_KIGS_5,_Drieu,_Titel_mittel.jpg
Borrmann,_Warum_rechts,_Titel_Mittel.jpg

Besucherzähler (seit 18. März 2011):


wohnungen in coesfeld