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Buchautoren des REGIN-VERLAGs
in alphabetischer Reihenfolge
Wolfgang Bendel (geb. 1957)
Schon als Kind von einer Faszination für Südamerika erfüllt, lernte Bendel bereits als Schüler Spanisch. Nach dem Studium in Erlangen arbeitete er u. a. in Buenos Aires/Argentinien in der pharmazeutischen Industrie. Im Laufe der Jahre bereiste er fast alle lateinamerikanischen Länder. In Salvador/Brasilien studierte er Portugiesisch, in Quito/Ekuador Spanisch. Sein starkes Interesse für das Denken Guénons und Evolas ließ ihn in seiner Wahlheimat gute Freunde finden. Seit rund zwanzig Jahren lebt und arbeitet Bendel abwechselnd im oberbayerischen Traunstein und in Südamerika, dort derzeit lokalisiert im brasilianischen Bundesstaat Bahia. — Im REGIN-VERLAG hat Wolfgang Bendel zwei Werke publiziert: als Mitherausgeber das Junge Forum 9, Terra incognita – Das andere Amerika, und als Verfasser seinen ebenso spannenden wie politischen und hintergründigen Bericht Der phantastische Kontinent: Betrachtungen aus und über Lateinamerika.
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Corneliu Zelea Codreanu (1899–1938)
Codreanu (eigentlich Zelea-Codreanu) studierte in Rumänien, Deutschland und Frankreich Jura. Auf der Universität kam er mit dem Gedankengut insbesondere der Professoren Alexandru C. Cuza und Nae Ionescu in Kontakt. Codreanu engagierte sich politisch und wurde bald als ein Volksführer begriffen. 1927 gründete er die „Legion Erzengel Michael“ — einen elitären rumänischen Orden, die streng asketisch lebte und für ein christliches Rumänien sowie gegen dessen Bolschewisierung kämpfte —, 1930 die „Eiserne Garde“ — eine offenere Dachorganisation, die für die gleichen Ziele eintrat. Codreanu wurde 1938 ermordet. — Im REGIN-VERLAG ist das Handbuch für die Nester (rumän. 1933) im Jahre 2006 erstmals auf Deutsch erschienen. Es war als Vademekum für Legionäre und Gardisten gedacht, gestattet aber vor allem einen Einblick in die Glaubenswelt und Spiritualität der Legionäre.
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Jakob Wilhelm Hauer (1881–1962)
Nach dem Studium in Tübingen und Oxford sowie einem Aufenthalt in Indien promovierte und habilitierte sich Hauer und erhält 1927 einen Lehrstuhl für Allgemeine Religionsgeschichte und Indologie an der Universität Tübingen. Hauer löste sich immer mehr von der ev. Kirche und suchte auch persönlich stärker nach einer vorchristlichen, indogermanischen Frömmigkeit. Von 1934 bis 1936 leitete er die Deutsche Glaubensbewegung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte Prof. Hauer noch anderthalb Jahrzehnte lang als Privatgelehrter. — Im REGIN-VERLAG ist bereits Hauers Frühwerk Werden und Wesen der Anthroposophie in Neuauflage erschienen, das sich kritisch mit der Lehre Rudolf Steiners auseinandersetzt. Die Neuherausgabe einer weiteren Schrift Hauers befindet sich in Vorbereitung.
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Daniel Heintz (geb. 1979)Der Geschichtswissenschaftler hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen zu zeitgeschichtlichen Themen einen Namen gemacht. Heintz gilt als Experte für die Geschichte der Tierschutzes in Deutschland und hat hierzu 2008 eine grundlegende und umfangreiche Monographie veröffentlicht: Tierschutz im Dritten Reich. — Im REGIN-VERLAG erschien die Studie „Größte Zumutung...“ – Vergehen gegen die historische Wahrheit, die akribisch die Vorkommnisse im Polenfeldzug 1939 untersucht. Dieses Werk erntete großes Kritikerlob und liegt seit Februar 2009 in dritter Auflage vor. Sebastian Maaß (geb. 1981)
Studium der Politik-, Erziehungs- und Geschichtswissenschaften in Konstanz und Tübingen mit den Schwerpunkten Neuere Ideen- und Philosophiegeschichte, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zu den Themenkomplexes der Konservativen Revolution (KR) und der Neuen Rechten. Maaß' grundlegende Studie über Leben und Werk des konservativen Revolutionärs Edgar Julius Jung ist 2009 unter dem Titel Die andere deutsche Revolution in der akademischen Reihe „Kieler Ideengeschichtliche Studien“ (KIGS) als erster Band erschienen und hat weite Aufmerksamkeit erregt. Eine Folgepublikation über Arthur Moeller van den Bruck, Kämpfer um ein drittes Reich (KIGS 2), kam im Frühjahr 2010 heraus. Im Herbst 2010 erscheint als dritter Band eine Untersuchung über den konservativen Philosophen Othmar Spann: Dritter Weg und wahrer Staat (KIGS 3).
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Claudio Mutti (geb. 1946)
Studium der Altphilologie, der finno-ugrischen Philologie und des Rumänischen, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zu den Themenkomplexen der Integralen Tradition sowie der Legion Erzengel Michael („Eiserne Garde“). Er ist Verfasser von mehr als 20 Monographien in Italienisch, viele seiner Werke wurden in weitere west- und osteuropäische Sprachen übersetzt; in dem von ihm gegründeten Verlag „Edizioni all'Insegna del Veltro“ sind zahlreiche bedeutende Studien erschienen. — Im REGIN-VERLAG erscheint 2009 Prof. Muttis Werk Mircea Eliade und die Eiserne Garde, das einem der international bedeutendsten Wissenschaftler und Literaten des 20. Jahrhunderts sowie seinen renommiertesten intellektuellen Weggefährten gewidmet ist.
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RaphaelDer traditionale Weisheitslehrer Raphael lebt und lehrt in Rom, wo sich sein Âshram Vidyâ befindet. Der Verfasser zahlloser Bücher ist seinem deutschen Publikum durch die hervorragenden Übersetzungen von Beate Schleep bekannt. Seine Bücher verschmelzen insbesondere die indische Weisheitslehre des advaita, der „Nicht-Zweiheit“, in fruchtbringender Weise mit der Philosophie Platons, widmen sich darüber hinaus aber auch etwa der hermetischen Lehre der Alchimie oder der Kabbala. — Der REGIN-VERLAG hat Raphaels spirituelles Buch Welche Demokratie?: Hinweise für eine gute Regierung verlegt, in dem untersucht wird, wie Regierung und Gesellschaft beschaffen sein müssen, damit der Mensch sein wahres Selbst verwirklichen kann. Oliver Ritter (geb. 1960)
Nach dem Studium der ev. Theologie bekleidete Ritter kein kirchliches Amt. Statt dessen unternahm er zahlreiche Studienreisen — unter anderem spürte er den Katharern nach — und wirkte als freier Schriftsteller, Maler und Bildhauer. Seine Werke spiegeln die Auseinandersetzung mit religiöser Überlieferung sowie insbesondere der Integralen Tradition, die Ritter — schon in seiner Jugend an Evolas stringentem Denken geschult — von der eigenen, stets unkonventionellen Warte aus betrachtet. — Im REGIN-VERLAG sind zwei Novellen von Oliver Ritter erschienen, Fiume oder der Tod und Ein Tag im Leben des Julius Evola, in denen Ritter mit immenser Sprachkraft D’Annunzio und Evola mitsamt ihren lebenshistorischen Hintergründen zum Leben erweckt.
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Gerhard Rosenkranz (1896–1983)
Studium der Theologie, hierbei deutliche Beeinflussung durch Rudolf Otto, anschließend zehn Jahre lang als Pfarrer tätig. Ab 1931 Leiter der Deutschen Ostasien-Mission, promovierte Rosenkranz 1935 mit der Studie Der Heilige in den chinesischen Klassikern. 1938 erschien seine Habilitationsschrift Die älteste Christenheit in China in den Quellenzeugnissen der Nestorianer-Texte der Wang-Dynastie, 1938/39 führte ihn eine Studienreise nach China, Korea und Japan, im Anschluß daran nahm er einen Lehrauftrag an der Universität Heidelberg für Religions- und Missionswissenschaft wahr. Im Dritten Reich erhielt Rosenkranz zeitweise reichsweit Vortragsverbot. 1948 übernahm er in Tübingen den ersten bundesdeutschen Lehrstuhl für Missionswissenschaft. — Im REGIN-VERLAG wurde Prof. Rosenkranz’ grundlegendes Werk über die japanische Nationalreligion neu aufgelegt: Shintô – Der Weg der Götter.
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Savitri Devi (1905–1982)
Im französischen Lyon unter dem Namen Maximine Portaz geboren, studierte die junge Frau Philosophie und Chemie und schloß mit einer Promotion in Philosophie ab. Reisen führten Dr. Portaz nach Palästina, Griechenland und schließlich Indien, wo sie sich Mitte der 1930er Jahre niederließ und wo ihr der Künstlername „Savitri Devi“ gegeben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte sie nach Europa zurück, reiste viel und schrieb zahlreiche Bücher. Savitris philosophisches Denken rekurriert auf antike und archaische sowie auf indische Vorstellungen, insbesondere verquickt es die Lehre von den Zeitzyklen mit der des Kulturheros. Das entschiedene Eintreten Savitri Devis für den Nationalsozialismus hat eine vorurteilsfreie Würdigung ihres kulturphilosophischen Werkes bisher verhindert. — Im REGIN-VERLAG erschienen anläßlich des 100. Geburtstages der „west-östlichen Denkerin“ ihr bildgewaltiger indischer Reisebericht Der Lotosteich: Eindrücke von Indien als Schmuckausgabe sowie ihr utopisch-philosophisches Hauptwerk Angeklagt: der Mensch erstmals auf Deutsch.
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Frithjof Schuon (1907–1998)
Als Kind deutscher Eltern in der Schweiz geboren, entwickelte der junge Schuon schon früh ein Interesse für das Religiöse, was zu einer intensiven Beschäftigung mit den Fragen der philosophia bzw. religio perennis führte. Zeitweise Schüler von René Guénon, ist der Religionsphilosoph und Orientalist heute — neben etwa Julius Evola, Titus Burckhardt, Ananda Kentish Coomaraswamy und Seyyed Hossein Nasr — weltweit als einer der Hauptvertreter der Traditionalistischen Schule bekannt, die die Einheit aller wahren Religionen lehrt. — Im REGIN-VERLAG erscheint eines der wichtigsten Bücher des international bekannten Denkers, Kaste und Rasse im Lichte der Sophia perennis, erstmals in deutscher Sprache.
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Carlo Terracciano (1948–2005)
Studium der Politikwissenschaft in Italien, Abschluß mit Promotion. Dr. Terracciano publizierte zahllose Aufsätze und eigene Bücher, sein Hauptthemenschwerpunkt war Geopolitik. Als einer der herausragenden Vertreter der eurasischen Idee im Westen gab Dr. Terracciano zuletzt die italienische Schriftenreihe Eurasia – Rivista di studi Geopolici heraus. — Im REGIN-VERLAG ist Dr. Terraccianos politisch-kulturphilosophische Streitschrift Revolte gegen die moderne Weltordnung erschienen, in der der Autor unter Wiederaufnahme der Gedanken Julius Evolas die Zwangslage der westlichen Welt des frühen 21. Jahrhunderts analysiert und Auswege weist. — Der Schrift ist ein äußerst umfangreiches erklärendes Nachwort des Übersetzers Martin A. Schwarz beigegeben.
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