Werte Besucher und Leser, liebe Freunde des REGIN-VERLAGs,
es gibt viele Bücher, die begründen, warum es sich für den Menschen lohnt, Tiere und Natur zu schützen. Für die Philosophin Savitri Devi ist allerdings schon diese Herangehensweise eine grundfalsche. Warum, so fragt sie, wird denn der „Nutzen“ des Menschen in den Vordergrund gestellt? Wer ist er überhaupt, dieser „Mensch“, der sich zum Maß aller Dinge macht und in seinem Egoismus mordet (Schlachtindustrie) und verheert (Naturzerstörung)? In ihrer radikalen Streitschrift Angeklagt: der Mensch legt die „west-östliche Denkerin“ scharfsinnig dar, mit welchen kasuistischen Tricks sich der Mensch eine Sonderrolle in der Schöpfung andichtet, die es ihm sodann ruhigen Gewissens ermöglicht, seine Mitgeschöpfe auf dem Altar seiner Eitelkeit und seines Wohllebens zu opfern. Für diese anthropozentrische Sichtweise hat die Autorin nur Verachtung übrig. Savitri Devi skizziert, wie es sein könnte, wenn der Mensch aufhörte, lediglich das „schlaueste aller Tiere“ zu sein, und endlich der würde, der er ist.
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unter den Protagonisten der Konservativen Revolution (KR) ragt der österreichische Philosoph Othmar Spann heraus: Er hat als einziger jungkonservativer Denker schulebildend gewirkt, überzeugte Vertreter seiner Lehre — des „Universalismus“ — haben Lehrstühle besetzt und wirken bis heute geistig nach! Sebastian Maaß stellt den Schöpfer des Universalismus vor und rückt in dieser Untersuchung besonders den „politischen Spann“ und sein Werk Der wahre Staat in den Mittelpunkt: Die Studie Dritter Weg und wahrer Staat: Othmar Spann – Ideengeber der Konservativen Revolution vermittelt nicht nur einen leichten Einstieg in die komplexe ganzheitliche Philosophie Othmar Spanns, sondern richtet den Fokus auf den Zusammenprall von Universalismus und Nationalsozialismus im Dritten Reich.
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Tief enttäuscht von dem „verstümmelten Sieg“, den der Versailler Vertrag auch für sein Vaterland bereithielt, ergriff der italienische Dichter, decadent, Soldat und ästhetische Politiker Gabriele D'Annunzio im September 1919 die Initiative. Gemeinsam mit seinen Getreuen, den „Arditi“, besetzte der patriotische Literat im Handstreich die Adria-Stadt Fiume (kroatisch Rijeka) und schuf so vollendete Tatsachen. Hier errichtete er eine 15monatige Herrschaft der Ästhetik und des Mythos, die viel von der Formgebung des späteren Faschismus vorwegnahm. Vertrieben wurde der Gegenspieler Mussolinis aus Fiume erst durch die Kanonen seiner Landsleute! — Oliver Ritters mitreißende Novelle Fiume oder der Tod vermittelt den historischen Stoff so facettenreich und lebendig, wie es nur erstklassige Prosa vermag.
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Im Mai 2010 jährte sich der Todestag des bedeutendsten jungkonservativen Denkers der KR zum 85. Male: Arthur Moeller van den Bruck starb 1925. Im REGIN-VERLAG ist eine wissenschaftliche Monographie über Moeller van den Brucks Weltanschauung erschienen — übrigens das erste Buch dieser Art seit den 1960ern! Der bekannte KR-Forscher Sebastian Maaß legt ein Werk vor, in dem der Schöpfer des Begriffes „drittes Reich“ vorgestellt und sein Wirken in seinem Kreis, dem „Ring“, beleuchtet wird: Kämpfer um ein drittes Reich: Arthur Moeller van den Bruck und sein Kreis. Das Werk eignet sich sowohl als Einführung in Moellers Denken im besonderen als auch in das Weltbild der KR im allgemeinen.
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die rumänische Eiserne Garde gilt einigen Historikern als die „radikalste faschistische Bewegung, die es je gab“! Prof. Claudio Muttis wissenschaftliches Werk Mircea Eliade und die Eiserne Garde: Rumänische Intellektuelle im Umfeld der Legion Erzengel Michael spürt fünf international renommierten Geistesgrößen nach — neben Eliade sind dies Nae Ionescu, |
Anläßlich der 75. Wiederkehr des Todestages von Edgar Julius Jung, einem der wirkmächtigsten Protagonisten der KR der 1920er und frühen 1930er Jahre, ist im REGIN-VERLAG ein Grundlagenwerk über den jungkonservativen Vordenker erschienen. Sebastian Maaß’ wissenschaftliche und gründlich recherchierte Monographie Die andere deutsche Revolution: Edgar Julius Jung und die metaphysischen Grundlagen der KR spürt Jung nach, reflektiert seine originären Denkansätze und entreißt so einen Philosophen und — gescheiterten — Politiker dem Vergessen, der eine „andere deutsche Revolution“ als die vom 30. Januar 1933 wollte. Das Werk eignet sich für Leser sowohl als Einführung in Jungs Denken als auch zum Aufbau auf bereits vorhandene Wissensfundamente.
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Pünktlich zum 45. Geburtstag des Jungen Forums ist die Ausgabe |
Wolfgang Bendel, einer der beiden Herausgeber des Jungen Forums 9, hat seine Reiseerlebnisse auf dem südamerikanischen Kontinent in ein spannendes, durchaus politisches Buch gegossen:Der phantastische Kontinent: Betrachtungen aus und über Lateinamerika ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch hintergründig geschrieben; es tritt den Auswüchsen der BRD-Korrektheit erfrischend aufmüpfig entgegen. Seit rund 20 Jahren lebt und arbeitet Bendel in Lateinamerika; aus dieser Perspektive hat er nicht nur hinter die Kulissen seiner Wahlheimat geblickt, die er in all ihren farbigen Facetten schildert, sondern auch hinter die der „westlichen Wertegemeinschaft“, für welche er herzlich wenig Sympathie hegt.
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