Rezensionen



Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Kämpfer um ein drittes Reich:

Der Eckart, Juni 2010, S. 23 (Auszug):

Kämpfer um ein drittes Reich

Antiliberalismus und -parlamentarismus, Hinwendung zu ‚völkischer Demokratie‘ und die Sehnsucht nach einem organischen Ständestaat werden in verständliche Worte gefaßt und, wie schon im Erstlingswerk des Autors, wertfrei präsentiert: Eine Einladung an den Leser, sich selbst mit der Materie zu befassen und eine Meinung zu bilden […]
Wiederum ist es Sebastian Maaß gelungen, einen Protagonisten des konservativen Widerstands in der Weimarer Republik anschaulich und interessant vorzustellen. Auf seine bereits angekündigten kommenden Veröffentlichungen darf man gespannt sein — er hat den richtigen Weg gefunden.“

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Stimmen zu Oliver Ritters Buch
Fiume oder der Tod:

Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 20. August 2010:

‚Dichter-Krieger‘ an der Macht

Ritters Geschichte, die er selbst als Novelle klassifiziert, ist Prosa und erhebt keinen geschichtswissenschaftlichen Anspruch. Dennoch zieht das schmale Bändchen mit seinen 60 Seiten den Leser durch seine schiere Wortgewalt und ansprechende Gestaltung sofort in seinen Bann. Beim späteren Weglegen des Buchs wird man nicht nur von der Neugier auf Ritters zweites bei Regin erschienenes Werk
Ein Tag im Leben des Julius Evola erfüllt sein. Die Wißbegierde drängt einen danach, sich über die Vorgänge der Jahre 1919/1920 in Fiume näher zu informieren und die facettenreichen Vorgänge jener 15 Monate zu erkunden.“

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Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Die andere deutsche Revolution:

www.buchtips.de, August 2010 (Auszug):

Die andere deutsche Revolution

[…] Das vorliegende Buch zeigt erstmals übersichtlich im Sinne einer Monographie auf, wie und womit Edgar Julius Jung seine eigenständige Lebensanschauung für die Deutschen erarbeitete. Dies regt zur Neubeschäftigung mit dem Denker Jung an. Der Regin-Verlag bietet dafür dieses scharfgeistige Werk an. Es ist das fruchtbare Ergebnis einer Haltung, die den Bezugsrahmen des Forschungsobjektes berücksichtigt und nicht willkürlich an heutigen ‚demokratietheoretischen‘ Maßstäben wertend vorgeht.“



hier & jetzt, Juli 2010, Nr. 15, S. 80 f. (Auszug):

Der Denker des Elitären

Maaß legt mit seiner Arbeit einen knappen, jedoch tiefgründigen Abriß über die geistig-politische Ideenwelt und das Wirken Edgar Julius Jungs vor — und dies
sine ira et studio. Soll heißen: Sein Werk ist weder als apologetische Schrift noch als pauschale Verdammung zu werten. Positiv hebt der Autor in seinem Schlußwort die unbeugsame Haltung Jungs hervor, von der er auch unter zunehmendem Beschuß durch die Nationalsozialisten nicht abwich. […] an mehreren Stellen [schimmert] zaghafte Kritik auf, […] aber dies mag der wissenschaftlichen Distanz zuzurechnen sein, die der Autor bewundernswert stringent durchhält. Insgesamt eine engagierte Arbeit, die sich als Einstieg in die Gedankenwelt Jungs vortrefflich eignet.“



Die Aula, Mai 2010 (61. Jg.), S. 46 (Auszug):

Die andere deutsche Revolution

In der Schlußbemerkung verknüpft Maaß die drei großen Themenstränge zu einem Ganzen und offenbart im letzten Satz seine persönliche Motivation als Geschichtsforscher: ‚Wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich sollten immer die Hauptzielrichtung haben, die … Puzzleteilchen zusammenzufügen und daraus ein Gesamtbild zu zeichnen, das den damaligen Verhältnissen gerecht wird.‘ […]
Die andere deutsche Revolution eignet sich nicht nur für Wissenschaftler, sondern durch Prägnanz und Lesbarkeit auch dazu, junge Menschen an das Wirken der intellektuellen Opposition Zwischenkriegsdeutschlands heranzuführen.
Erfrischend ist es allemal, eine wissenschaftliche Arbeit über einen ‚Rechten‘ zu lesen, die ohne moralischen Zeigefinger daherkommt!“



Neue Ordnung, Nr. 1/2010, S. 47 (Auszug):

Ein deutscher Revolutionär

[…] ein junger Nachwuchshistoriker [hat nun] zum runden Datum jene inhaltlich erschöpfende, umsichtig disponierte und gut lesbare Monographie verfaßt […], die bislang fehlte. Sebastian Maaß gibt mit ihr eine überzeugende, stringente Systematk in schnörkellos klarer Diktion. Sie zeichnet sich aus durch Einbezug der ideologischen Voraussetzungen und philosophischen Köpfe, die Jung nachhaltig beeinflußten. Das führt ihn zu beziehungsreichen Reflexionen über den Nietzscheanismus, über die Reichsidee, Sorels sozialen Mythos, Berdjajews ‚neues Mittelalter‘ und Spanns Universalismus. […] Hier wie im systematischen Hauptteil argumentiert der Autor stets vom aktuellen Forschungsstand aus. Der wird abgerundet durch das kundige Vorwort Karlheinz Weißmanns, des derzeit führenden Experten beim Themenkomplex ‚Konservative Revolution‘.“



Sezession, Nr. 35, April 2010, S. 42 (Auszug):

Die andere Revolution

Anhand Jungs ideengeschichtlicher Sozialisation sowie biographischer Stationen skizziert Maaß ein plastisches Bild des im jungkonservativen Milieu der Weimarer Republik beheimateten Publizisten und Aktivisten.“



Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 11. März 2010:

Sebastian Maaß eröffnet die „Kieler Ideengeschichtlichen Studien“ mit einer Untersuchung über Edgar Julius Jung

Die andere deutsche Revolution besticht durch Prägnanz und Lesbarkeit, weshalb es auch vortrefflich junge Menschen an das geheimnisvolle und faszinierende Wirken der intellektuellen Opposition zwischen den Weltkriegen heranführen kann. […]
Man darf gespannt sein, was die „Kieler Ideengeschichtlichen Studien“ noch bereithalten werden. Der zweite Band soll noch im März erscheinen. Darin beschäftigt sich Maaß mit Arthur Moeller van den Bruck. In jedem Fall kann man ihm schon jetzt zu seinem gelungenen Einstand gratulieren und für die Zukunft viel Erfolg wünschen.“



Junge Freiheit (Nr. 10/10), 5. März 2010, S. 16 (Auszug):

Sinndeuter zwischen den Welten

Der vielversprechende Nachwuchshistoriker Sebastian Maaß bietet vom Stand bisheriger Forschung und neuer Archivaliensichtung aus eine überzeugende Gesamtdeutung. […] So gelingt dem Autor eine selten griffige Studie, die — für Erstinteressierte bestens geeignet — auch für den Fachmann noch einige Winke parat hat: ein Wurf also, der aus der Flut der oftmals ungenießbaren akademischen Produktion als leuchtendes Gegenbeispiel herausragt. […] Das gelungene literarische Ergebnis weckt Neugier auf seine [Maaß'] Arbeit zu Moeller van den Brucks Kreis, die schon im Frühsommer [2010] nachfolgen soll.“

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Stimmen zu Claudio Muttis Buch
Mircea Eliade und die Eiserne Garde:

Junge Freiheit (Nr. 21/10), 21. Mai 2010, S. 18 (Auszug):

Die Federn des Erzengels

Mircea Eliade […], dem nachmals weltberühmten Religionskundigen, den man als ‚rumänischen Faust‘ rühmte, [… und] seinen Freunden, ihrem Verhältnis zur Garde ist ein ebenso diffiziler wie erlesener Band gewidmet, den der Regin-Verlag mit großer philologischer Anstrengung (übersetzt aus mehreren Sprachen) herausgebracht hat […] Die vorliegende Monographie faßt nun drei Schriften Muttis zusammen. […] Muttis umsichtige Studien bieten keine essayistischen Porträts, sondern verstehen sich stringent argumentativ als Sachbeiträge zu einer Reihe neuerer Forschungsfelder: zur Zeitgeschichte Rumäniens und der Garde, der Eliade-Forschung und zum erwachten Interesse an Nae Ionescu, dem führenden Kopf der ‚Jungen Generation‘. Von den mit der Materie Vertrauten jetzt begierig aufgesogen, lesen sich die Texte spannend auch für Erstinteressierte.“



Sezession, Nr. 34, Februar 2010, S. 53 (Auszug):

Mircea Eliade

Claudio Mutti, italienischer Kenner des ‚Traditionalismus‘, hat eine Studie vorgelegt, die sich vor allem mit der Faszination der ‚Legionärsbewegung‘ und ihres charismatischen Führers Codreanu beschäftigt. Im Mittelpunkt steht notwendigerweise Mircea Eliade. Beinahe zwei Drittel des Buches stellen dessen Beziehung zur Eisernen Garde dar und den Einfluß, den Eliade auf deren ideologisches Konzept ausgeübt hat. […] Man muß dem Regin-Verlag dankbar sein, daß er das wichtige Buch von Mutti endlich in deutscher Sprache zugänglich gemacht hat. So exotisch der Gegenstand erscheinen mag, die Untersuchung wirft eben auch ein Licht auf die Komplexität dessen, was man gemeinhin ‚Faschismus‘ nennt, und auf die Geschichte Rumäniens, dieses Landes am Rande Europas, das […] doch irritierenden Einfluß auf den Geist des Kontinents genommen hat.“



Junge Freiheit (Nr. 7/10), 12. Februar 2010, S. 15 (Auszug):

[Rubrik] Frisch gepreßt

Da das nicht ins Deutsche übersetzte Werk [von Mac Linscott Rickett] schwer greifbar ist, muß man dem italienischen Eliade-Forscher Claudio Mutti dankbar sein, wenn er den intellektuellen Anteil des Religionswissenschaftlers an der eher spirituellen denn politischen Bewegung Codreanus in essayistischer, gleichwohl quellengesättigter Weise in einem vorzüglich ausgestatteten Büchlein präsentiert. Dabei finden andere von der Legion faszinierte Philosophen und Schriftsteller wie Nicolae Ionescu und der wie Eliade im Exil zu Weltruhm gelangte Emil Cioran Berücksichtigung.“



Kshatriya-Blog, 3. Dezember 2009 (Auszug):

Corneliu Codreanu und die ‚Federn‘ des Erzengels

Mircea Eliade und die Eiserne Garde ist nicht nur das erste auf Deutsch erschienene Werk des als Verleger, Schriftsteller und Übersetzer sehr produktiven Prof. Claudio Mutti, dessen Übersetzung lange in Vorbereitung war. Der Band ist für ein Verständnis eines wesentlichen, wenn auch verleugneten oder dämonisierten Teils der europäischen Geistesgeschichte von enormer Bedeutung, und es wäre zu wünschen, daß er auch entsprechend zur Kenntnis genommen wird, und das nicht nur von den Stammlesern dieses kleinen Verlages. Denn in Wirklichkeit kann niemand ernsthaft über Rumänien, den ‚Faschismus‘, Mircea Eliade, E. M. Cioran oder einen der drei weniger bekannten, aber mindestens ebenso gewichtigen Denker — Nae Ionescu, Constantin Noica und Vasile Lovinescu — sprechen, ohne dieses Buch gelesen zu haben.“

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Stimmen zu Wolfgang Bendels Buch
Der phantastische Kontinent:

Nation Europa, Nr. 11-12/2009:

Südamerika jenseits der political correctness

Der lateinamerikanische Großkontinent führt im Massen- und Medienbewußtsein Europas eher ein Schattendasein. Berichtet wird meist über spektakuläre Naturkatastrophen, den Drogenkrieg in Kolumbien und Kubas Dauer- und Kleinkrieg mit den USA. Aber Südamerika ist reicher und vielgestaltiger. Wolfgang Bendel war dort, bereiste die meisten Länder von Nord bis Süd – und stellte fest, daß die hierzulande gängigen politisch korrekten Pauschalurteile auch in diesem Fall meist völlig daneben sind.

Pralle Reiseerlebnisse

Bendels Bericht liest sich spannend, bunt und lehrreich von der ersten bis zur letzten Seite. Das liegt daran, daß der Autor kaum etwas ausblendet, was ihm auf seinen Fahrten mit klapprigen Bussen oder heruntergekommenen Großstadttaxis widerfahren ist, dabei aber immer wieder interessante kultur- und geistesgeschichtliche Exkurse einblendet. So nimmt der Leser außer den prallen Reiseerlebnissen vom Zeltplatz und aus den Favelas Rio de Janeiros immer einen literarischen „Mehrwert“ mit, der über das Touristisch-Folkloristische hinausgeht.
Mit vielen seiner Kommentare trifft Bendel ins Schwarze, mit einem aber ganz besonders: daß Südamerika mit seiner Buntheit, mit seiner Vitalität und der Vielgestaltigkeit seiner Geschichte „süchtig“ macht. Wenn man sein Buch aus der Hand legt, möchte man am liebsten selber hinfliegen.“

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Stimmen zum Jungen Forum 9:

Iut de Asken, Band 5, Heft 2 (Herbst 2009), S. 42 (Auszug):

„Massenarmut, Regenwaldrodung, Karneval in Rio — sehr viel mehr werden die meisten Europäer mit Südamerika nicht verbinden. Der Subkontinent wirkt wie ein bloßer Wurmfortsatz des ‚Großen Bruders‘ im Norden, der USA, die alle Aufmerksamkeit für jenen Teil der Weltkarte auf sich ziehen. Dabei hat Südamerika ein ganz eigenes Gepräge, hat eigene nationale Kulturen, die sich wiederum durch gesamtkontinentale Gemeinsamkeiten auszeichnen und so eine Latino-Identität schaffen. Und vor allem ist der südamerikanische Kontinent mächtig — oder er könnte es zumindest sein!

Die aktuelle Ausgabe der Buchzeitschrift Junges Forum widmet sich der Terra incognita Lateinamerika; dabei gelingt der Zeitschrift der Spagat zwischen neurechten und traditionalen Ansätzen. Das Junge Forum — das übrigens mit dieser Lateinamerika-Ausgabe 45jähriges Bestehen feiert — ist neben der neurechten Zeitschrift Sezession, der nationalrevolutionären hier & jetzt und dem konservativen Magazin Neue Ordnung das einzige nonkonforme intellektuelle Periodikum von Rang; Schwerpunkte des Jungen Forums sind ketzerische neurechte Denkansätze, integral-tradionale Standpunkte und eurasische Geopolitik. Interessant ist dabei nicht nur, daß die aufgegriffenen Themen international sind, sondern auch die Autoren kommen aus aller Herren Länder und ihre Beiträge werden erstmalig ins Deutsche übersetzt. […]

Hervorstechend ist vor allem der Aufsatz von Tiberio Graziani, einem bekannten italienischen Rechtsintellektuellen und international reputierten Geopolitikexperten. Graziani sagt den bevorstehenden Fall der ‚einzigen Weltmacht‘ USA voraus, die von den Neocons zu einer ‚Geopolitik des Chaos‘ getrieben würden. Die Vereinigten Staaten als eine Macht, die über die Meere gebietet, haben bereits soviel an Einfluß verloren, daß mehrere Latino-Nationen ihre Hochseeflotten ausbauen konnten und enge wirtschaftliche Beziehungen mit Nationen in Eurasien (Rußland, Iran) sowie in Fernost (China) knüpfen konnten. Indiolateinamerika hat das Potential, die USA wenigstens teilweise zu beerben und kann ein zuverlässiger Partner für Eurasien sein. […]“



Leserbrief von G. K. vom 12. Juli 2009:

„[…] das Konzept des neuen Jungen Forums ist geblieben. Es hält dem traditionalen Julius Evola die Treue. Lediglich der Autor Dominik Schwarzenberger erfüllt [deshalb] in Ansätzen meine Erwartungen in Terra incognita – Das andere Amerika. Wahrscheinlich deshalb, weil er sich mit dem Nationalismus in Lateinamerika beschäftigt. Für die Dynamik des Nationalismus am Beispiel Lateinamerikas würde ich Robert Steuckers zustimmen, der treffend analysierte, daß

    ‚die Lateinamerikaner einen Nationalismus der kontinentalen Befreiung entwickelt haben, der uns als Vorbild dienen könnte. [...] Außer diesem Nationalismus der Befreiung bietet Lateinamerika noch:
    1.) einen Nationalismus der Integration für die heterogenen Bevölkerungen;
    2.) einen Nationalismus, der den ausländischen Investoren auf lateinamerikanischem Raum ablehnend gegenübersteht;
    3.) einen Nationalismus, der auf die vorkoloniale Vergangenheit zurückgreift. Hinsichtlich seiner Prinzipien ist er verwandt mit dem europäischen Kulturnationalismus;
    4.) einen Nationalismus, der sich aus dem städtischen, volksnahen Populismus ableitet.
    Diese vier theoretischen Pfeiler des kontinentalistischen lateinamerikanischen Nationalismus lassen die konventionelle Spaltung zwischen „Rechten“ und „Linken“ verschwinden. Wenn beide sich nun zusammentäten und die falsche Aufteilung in Rechte und Linke fallenließen, indem sie eine neue Aufteilung ableiten, die diesmal zwischen Gebildeten und Ungebildeten unterscheidet, dann würden sie die Vorherrschaft der spekulierenden und ungebildeten Kaufmannskasten sprengen.‘
Aus diesem lateinamerikanischen Befreiungsnationalismus könnten auch deutsche Nationalisten in ihrer politischen Praxis in Deutschland Schlußfolgerungen ziehen.“

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Rezensionen bis 2008:


Revolte gegen die moderne WeltordnungVision Eurasien