Der baltendeutsche Heerführer Roman F. Baron von Ungern-Sternberg kämpft einen aussichtslosen Kampf. Gemeinsam mit Getreuen zahlloser Nationen stemmt er sich dem Sinnbild der neuen Zeit entgegen: dem Kommunismus.
Der Schöpfer der Asiatischen Kavalleriedivision, der vom Pferderücken aus ein werdendes Weltreich heraus fordert, hat einen Traum. Er sieht die Möglichkeit zu einem mächtigen neuen dynastischen Imperium vor sich, zu einem eurasischen Großreich.
Der Kampf gegen die Rote Armee ist hart und grausam. Ungern-Sternbergs Männer — Mongolen, Russen und Angehörige vieler weiterer Völker — haben sich in ihrem Sehnen nach Freiheit der antibolschewistischen Mission verschrieben. Millionen Menschen schließen Ungern-Sternberg in ihre Gebete ein. Doch die Gefahr lauert im Innern: Verrat aus den eigenen Reihen droht den Hoffnungsträger der Weißen Armee zu vernichten, der auch für ein neues Europa steht!
Der Roman Ich befehle! von Berndt Krauthoff schildert das erbitterte Ringen des Weißen Barons mitreißend und aus nächster Nähe. – Hier ist noch eine zweite Verarbeitung des historischen Stoffes abgedruckt: Das extrem rare dramatische Werk Kreuzzug 1921 von Michael Haupt wird erstmals wieder zugänglich gemacht. – In einem sachkundigen Nachwort trennt der international bedeutendste Ungern-Sternberg-Forscher, der russische Historiker Sergej L. Kusmin, Fakt von Fiktion und beschreibt den atemberaubenden Kampf des wahren Ungern-Sternberg.
So urteilt die Presse:„Versehen mit einem Nachwort des russischen Ungern-Forschers Sergej Kusmin, läßt das Buch die Zeit des Russischen Bürgerkrieges, das Leben und den Kampf eines der profiliertesten Streiter der Weißen gegen die roten Revolutionäre wiederaufleben. […] Im Gegensatz zu zeitgeistkonformen Arbeiten wie der des Journalisten James Palmer wird hier auf die Betonung des angeblichen Sadismus des Barons verzichtet. Der Russische Bürgerkrieg war eine äußerst blutige Auseinandersetzung ideologischer Todfeinde, in der die Roten die Bourgeoisie als Klasse ausrotten wollten. Der Bolschewist Sinowjew hatte gesagt, von 110 Millionen Russen seien 10 Millionen zu vernichten. Koltschak, Wrangel, Ungern u. a. stemmten sich dem entgegen. Das macht ihren Kampf — gerade im Hinblick auf die nach Stéphane Courtois 95 Millionen Opfer des Kommunismus weltweit — zur Tragödie.“ (Deutsche Militärzeitschrift Nr. 82, Juli/Aug. 2011)
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