Klappentext:
"Julius Evolas vielumstrittenes Buch Imperialismo pagano erschien erstmals 1928. Fünf Jahre später erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache. Es handelt sich um einen scharfen Angriff auf die Übel der Moderne und einen Aufruf, sich zur nordisch-solaren Urtradition zu bekennen.
Evola beschwört die Kraft eines neuen Mittelalters – eine Kraft, die aus der Geistigkeit und aus der hierarchischen Hingeordnetheit auf das solare Prinzip entspringt. Das Imperium ist für Evola notwendigerweise die civitas Dei, wenn auch keine christliche, und führt den Menschen ins Transzendente.
Geistiger Anknüpfungspunkt ist für den Europäer die heidnische Antike: das noch nicht christliche Römische Reich, die kämpferische Frömmigkeit der Germanen, das dem Spirituellen verpflichtete Kastensystem des arischen Indiens. Im Christentum sieht Evola die Vorherrschaft des Tellurisch-Lunaren, versinnbildlicht durch gefühlsduselige caritas und plebejischen Messianismus; demgegebenüber steht das solare Heidentum für das Kämpferisch-Sieghafte und findet seinen Ausdruck im Heroismus und in der Überwindung der Materie.
Die Aufforderung, an einer Restauration der Tradition teilzunehmen und das Imperium im heidnischen Geiste neuzuerschaffen, verknüpft Evola schließlich mit der Sage vom im Kyffhäuser schlafenden Kaiser. Ihm gilt der Weckruf, und sein Äon, welches das vorherrschende „Dunkle Zeitalter“ ablöst, wird vom Licht solarer Qualität erfüllt sein. Wir stehen an der Schwelle zum „Goldenen Zeitalter“."
Bei dem angebotenen Exemplar handelt es sich um einen antiquarischen Restposten, ein solides Faksimile aus der Sankt Petersburger Reihe, nicht um das Original von 1933! Der Zustand ist sehr gut und neuwertig. Pb., 122 Seiten.
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