Die zwölf Aufsätze des Bandes umkreisen das deutsche Volkstum, das Reich, Mythos und Sprache der Deutschen. In Fundamentalkritik zur Nachkriegsentwicklung wird dargetan, daß gesellschaftspolitische, kulturelle, religiöse und ökologische Probleme der Gegenwart auf ein gestörtes Verhältnis zum Wesen und zur Empfindungswelt unseres Volkes zurückzuführen sind. Ausgehend von den Ideen der deutschen Klassik arbeitet der Autor das gesellschaftsgestaltende Potential der Literatur heraus und zeigt Wege, Grundlagen für eine neue Welterfahrungs- und Lebensweise zu schaffen. Dabei wird deutlich, daß die gegenwärtigen Verirrungen keine schicksalhafte Notwendigkeit haben, sondern von deutschen Denkern mitverschuldet sind. Die vielfältigen Ansätze vereinigen sich in dem Aufruf, Mut zu fassen für die Gestaltung des Reiches.
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